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Wanderung von Himmelried über Steinegg nach Nunningen vom 21. Juni 2007

Wetterbedingt musste diesmal die Ausflugsroute vom Programm abweichen. Dank der flexiblen Leitung durch Margrit und Hansjörg Hürzeler erlebten wir trotz Petrus’ schlechter Laune einen erfreulichen Wandertag.

Am frühen Morgen war der Himmel hell und vielversprechend, aber als sich das Wandergrüppchen um 8 Uhr 10 am Bahnhof Pratteln besammelte, verfinsterte er sich mehr und mehr.

Während der Zugfahrt nach Grellingen begann es so richtig zu schütten, und schon nur das Umsteigen auf das Postauto Richtung Seewen hätte uns ohne Schirm und Regenjacke durchnässt.

Am eigentlichen Startpunkt der Wanderung, Welschhans, fuhren wir vorbei. Es goss in Strömen, und an ein Aussteigen war nicht zu denken. So brachte uns der Bus nach Seewen, direkt vors Restaurant, in welchem wir bei Kaffee und Gipfeli auf besseres Wetter warteten. Hier brütete unsere Wanderleitung mit Karte und Fahrplan mögliche Varianten für unsere Wanderung aus.

Als der Regen endlich für kurze Zeit eine Pause machte, war keine Zeit mehr, das Morgenprogramm nach Himmelried unter die Füsse zu nehmen. So brachte uns das Postauto hin, denn dort war fürs Mittagessen reserviert. Es war fein im Restaurant „Frohsinn“, die Bedienung schnell und freundlich, und erst noch sehr preisgünstig. Wenn ich mich nicht verzählt habe, waren wir 23 Personen.

Jetzt aber hellten sich die Wolken auf, und wir konnten uns Richtung Steinegg auf die Socken machen. Schon bald zeigte sich der blaue Himmel und die Sonne brach durch. Bald kreuzten wir eine andere Wandergruppe mit einigen bekannten Gesichtern aus Kaiseraugst.

Über Wiesen und durch Wald führte uns der Wanderweg am Homberg vorbei, und ich glaube der Ort hiess „Dietel“, wo wir noch mehrfach gefordert wurden: Erstens mussten wir eine Pferdewiese durchqueren, was einigen nicht ganz geheuer war, zweitens schienen die Pferde zu riechen, dass in einigen Rucksäcken gute Sachen waren und folgten uns mit der Nase an unserem Rücken, drittens versanken wir im Schlamm.

Das überreichliche Regenwasser und die Pferdehufe machten unseren Weg zum Morast. Wir brachten dieses Abenteuer aber ohne Verluste hinter uns. Jetzt führte uns ein Waldweg ziemlich steil bergauf und besorgte so die Abfuhr einiger Kalorien.

Als wir nach Nunningen hinunter marschierten, war nur noch blauer Himmel, warmer Sonnenschein, und einige Feldflaschen leerten sich doch noch.

Die Rückfahrt mit dem Postauto nach Grellingen und mit der S-Bahn nach Pratteln, wo wir am frühen Abend ankamen, verlief genau nach Wanderprogramm. Herzlichen Dank der Wanderleitung für den gelungenen Ausflug.
Ld.

Feuchte Angelegenheit
Feuchte Angelegenheit


Alles nur halb so schlimm ...
Alles nur halb so schlimm ...


Steinegg
Steinegg