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Wandergruppe Pratteln |
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Zurück zum ArchivEine wunderbare Jura-Wanderung vom 24. Juli 2008Es mag für einige schon etwas hart gewesen sein, sich schon 20 Minuten nach sechs auf dem Prattler Bahnhof einzufinden. Trotzdem traten 21 Wanderfreudige unserer Prattler Senioren - Wandergruppe an jenem prächtigen Morgen des 24. Julis so frisch an, wie der noch junge Tag.
Den ersten Auf- und Abstieg plus einen Marsch absolvierten wir bereits in Basel. Der für uns
reservierte Wagen hing am Ende des unendlich langen Zuges, der uns in die weltberühmte
«Uhrmacher-Stadt» La Chaux-de-Fonds brachte.
Von dort aus gings mit dem schmucken Jura-Bähnli durch die prächtige Jura-Landschaft mit ihren
weit verstreuten und breit-geduckten Bauernhäusern nach La Corbatière auf 1090 m.ü.M.
Nun lagen über 470 Meter Höhenunterschiede vor uns, die aber ohne besonders grosse Mühe in der
reinen Luft und durch den schattigen Wald überwunden wurden. Trotzdem: Ein bisschen keuchend
und im Schweisse des Angesichts erreichten wir dann nach gut drei Stunden – den parkierten
PW’s und den vielen Gästen nach zu schliessen ein beliebter Ausflugsort – den Grand Som Martel,
wo uns ein schmackhaftes Mittagessen (gemischter Salat, «Chüngeli» und Polenta) serviert wurde.
Für einmal hatte das lange Warten auf den Schmaus auch sein Gutes. Denn der Kaffee wurde uns als
Entschädigung von der liebenswürdigen Wirtin offeriert! Danke!
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg hinunter nach Les Ponts-de-Martel (1009 m.ü.M.).
Ich (und vielleicht noch auch andere) hatte ein wenig Bammel vor dem Abstieg durch die Schlucht,
die als gefährlich beschrieben worden war.
Um es vorweg zu nehmen: Mein Bammel war unbegründet gewesen! Nun, vor dem Abstieg querten wir die
prächtige Hochebene mit ihren saftiggrünen, vorwiegend von Rindern belebten Weiden, den Baumgruppen
und die in der Landschaft verstreuten Felsstückchen. Eben ein Stück wunderschöner Jura-Landschaft,
wie man sie sich vorstellt.
Man bewunderte auch die Vegetation am Rande der Weiden und im Wald und entdeckte dabei manch seltene
Pflanze.
Auf diesem Höhenweg kam man nicht ins Schwitzen, denn die leichte Brise milderte der Sonne Glut.
Nach ungefähr eineinhalb Stunden erreichten wir Les Ponts-de-Martel, von wo aus uns das Jura-Bähnli
wieder zurück in die Uhrenstadt brachte.
Da die Bahnlinie von Saignelégier wegen Geleisearbeiten unterbrochen war, schaukelte uns ein Bus dann
via Glovelier nach Delsberg, wo wir den direkten Zug nach Pratteln bestiegen.
Auf dieser Heimfahrt, von Durst und «Heimweh» geplagt, hatte sich der Lärmpegel der Wanderer erheblich
gesenkt.
Ich kann sagen, es war eine der schönsten Wanderungen, die ich je mitgemacht habe. Danke, Kurt, und
Dank auch Deinen «Assistenten» Hansjörg, Margrit und Dieter. ![]() Wandern im Jura ![]() En Guete! ![]() In der Schlucht ![]() Les Ponts-de-Martel - Ziel erreicht! |